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Fotomonat - Projekte zur Fotografie

Fotomonat - Projekte zur Fotografie und Dokumentarfotografie

Hier gibt es Informationen zu den Themen

artlens.de - Fotografie, Feuilleton und Kunst
streetlens.de - Dokumentarfotografie und Streetfotografie / Streetphotography
frontlens.de - Konfliktfotografie, Krisenfotografie und visuelle Kommunikation

streetfotografie.org - Rechtssicherer und besser mit Fineart-Streetphotography
wupperart.de - Projekte zur Fotografie aus dem Bergischen Land
lenstrip.de - Bilder erzählen Geschichten

travigal.de - Reisefotografie
supertipp.de - Lust auf Schönes und Gutes

zeitgeist.photography - Internationale Dokumentarfotografie
wonderful.biz - Fotografie für Sinne und Seele
masterfotos.de - eigene Ansprüche
filtermix.de - Fotografie neu bewegen


Dokumentarfotografie in Theorie und Praxis

Um zu sehen wie umfangreich und tief die Webseiten sind, können Sie sich ein Buch mit Artikeln zur Dokumentarfotografie aus den Blogs kostenlos runterladen. Es enthält Artikel zur Dokumentarfotografie und Streetfotografie in neuer Zusammenstellung. Die komplette Webseite wurde von der Deutschen Nationalbibliothek archiviert.

Hier klicken, um das Buch als pdf runterzu laden

Und hier Auszüge von Artikeln (von ca. 800- 1000) der Webseiten:

Artlens.de

Fotografie und Feuilleton

Fotografie trifft Kunst ? Christo und Jeanne-Claudes Floating Piers auf dem Iseosee – das Buch im Taschen Verlag

Ein Buch mit Fotografien erzählt die Geschichte dieses Kunstwerks von der Entstehung über den Aufbau bis zum Live-Erlebnis. Was bleibt ist die Erinnerung und ein Buch. Und der Taschen Verlag hat genau dieses Buch nun gemacht fotografiert von Wolfgang Volz. Christo und Jeanne-Claude und ihr Projekt in Fotografien. Es ist […]

Streetfotografie ist keine Spannerfotografie

Ist es das Ende der Straßenfotografie, wenn man Personen nicht ungefragt fotografieren darf? Im Zeitalter der überall nutzbaren Digitalkameras sind neue soziale Verhaltensweisen und neue Einstellungen der sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie zu diesem Thema erforderlich. Bemerkenswerterweise finde ich eine gute Antwort dazu aus einer Zeit als es noch keine Digitalfotografie […]

Landscape in my mind – Landschaftsfotografie heute zwischen Eindruck und Ausdruck

Diese Ausstellung zeigte aktuelle Positonen in der Landschaftsfotografie. Zu der Ausstellung gibt es ein Video und ein Buch. Das Buch erschloß sich mir aber erst als ich das Video gesehen habe. Denn dort sprechen einige Fotografie- und Bildersteller selbst und erklären was sie tun. So erschließt sich diese Reise durch […]

Mitten in Deutschland – Drei Blicke auf die Deutschland-Fahne in Remscheid

Hier ist die Deutschland-Fahne mitten in der deutschen Wirklichkeit zu sehen. Es ist eine offene Sammlung, die man endlos fortsetzen kann. So verkörpert die Fahne das, was ihr Umfeld zeigt: die Wirklichkeit mitten in Deutschland. Ich stelle mir dabei die Frage, ob die Fahne Ausdruck des Wunsches ist, eine andere […]

Heidelberg schwarz auf weiß

Urbane Poesie zwischen Bildern und Worten soll dieses Buch sein. Und es gelingt. Ein kleines Buch schafft es, eine Stimmung beim Blättern und beim Lesen zu erzeugen, die Melancholie und Weltschmerz mit Da-sein zwischen Geschichte und Gegenwart verbindet. Die Gedanken zu und aus Heidelberg von Jean Paul, Robert Schumann, Walter […]

Der technische und der persönliche Kamerazyklus ? Dissonanzen und Harmonie

Ich brauche lange um mit einer Kamera ?warm? zu werden. Und im Zeitalter der ununterbrochenen ?neuen? digitalen Kameras komme ich mit diesen Neuheiten kaum noch zu recht. Liegt es an mir? Vielleicht, aber nicht nur. Als ich die Fuji X100 mit der letzten Firmware in Händen hielt, da brauchte ich […]

Aktuelle und gute Kameras für arme Leute

?Poor Man´s Leica? hat mal einer die Fuji X100 genannt, die Leica für den armen Mann. Na und ? fotografisch kann sie es locker mit jeder Leica aufnehmen und der Sucher ist sogar besser in meinen Augen. Damit sind wir aber schon mittendrin im Feld der Digitalkameras. Wenn es um […]

Erwischt!? ? Steve Mccurry und Photoshop

Eigentlich ist es gar kein Skandal. Denn alle machen heute mit Photoshop und digitalen Filtern ihre Fotos so, wie sie sein sollen. Da die Kameras bei der digitalen Aufzeichnung nicht alle Nuancen so wiedergeben wie es war, macht dies für Berichterstattung durchaus Sinn. Anders ist es, wenn der Inhalt eines […]

Warum das Lesen so wichtig für das Fotografieren ist

Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, dann liest du nicht genug ? ?If your pictures aren?t good enough, you aren?t reading enough? ? Tod Papageorge Durch dieses Zitat wurde mir dieser Zusammenhang bewußt. Interessanterweise wurde Tod Papageorge, studierter Spezialist für englische Literatur, dies alles bei der Streetfotografie bewußt. Lesen […]

Meisterklasse. Bilder gestalten. Ideen verwirklichen

9 Workshops für besondere Fotos bietet das c´t Digitale Fotografie Spezial Edition 2. Und es lohnt sich. „Viel Spaß bei der Neuentdeckung der Fotografie wünscht Peter Nonhoff-Arps“. Dem kann ich mich nur anschließen. Das Heft ist richtig gut geworden. Ralph Clevenger vermittelt den Weg vom Schauen zum Sehen. „Schauen ist […]

Streetlens.de

Streetfotografie und Dokumentarfotografie

Exodus. Sebastião Salgado

Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht, davon 41 Millionen in…

MAGNUM. Große Radrennen im Visier berühmter Magnum-Fotografen

Das Buch ist toll. In erstklassigen Aufnahmen halten 15 MAGNUM-Fotografen die expressivsten Momente der Radsportereignisse ihrer Zeit fest. Begleitet werden diese Fotografien von sachkundigen und anekdotischen Texten von Guy Andrews. Guy Andrews ist Gründer und ehemaliger Herausgeber des britischen Magazins Rouleur. In diesem Buch finden wir Fotos von Christopher Anderson, Rene? Burri, Robert Capa, Henri…

The Documentary Impulse

Warum gibt es Dokumentarfotografie? Wieso machen Menschen das? Stuart Franklin geht in dem Buch The Documentary Impulse dieser Frage nach. Seine Marker sind Fotobücher. Sie sind Herz und Seele dokumentarischer Praxis. Das erinnert mich doch sehr an meine eigenen Einschätzungen. Sie sind offenkundig deckungsgleich. Da er professionell als Fotojournalist arbeitet und er die Veränderungen in…

Dokumentarfotografie konkret – Deutschland in drei Fotos – Zeitgeist als Triptychon

Kann man Deutschland mit drei Fotos darstellen? Natürlich nicht und natürlich doch. Es gibt dazu eine Serie mit drei Fotografien, die versucht, das heutige Deutschland und den strukturellen Zeitgeist dieser Zeit und dieser Gesellschaft zu zeigen. Jedes Foto ist vielschichtig und das Ganze nur verstehbar, wenn man die Fotografien selbständig interpretiert. Sie finden die Serie…

Made in Germany

Als Leonard Freed 1970 sein Buch über seine Reisen durch und seine Eindrücke von Deutschland veröffentlichte, blieb dieses Buch eher unbeachtet. Das erinnert an Robert Frank. Diesen Aspekt finde ich sehr interessant. Ist es so daß der Spiegel der Gegenwart von den Zeitgenossen eher abgelehnt wird? Sie sind in ihrem Leben und sie leben in…

Artikel 501

„Denn ich habe mich u.a. auch gefragt, wieso ich stundenlang vor schlechten Fotos aus irgendwelchen Handys oder Smartphones sitzen soll, die jemand irgendwo aufgenommen hat. Durch digitale Filter wird das nicht besser. Und es lohnt sich nicht, weil man dafür kein Geld erhält und das Betrachten dieser Fotos in der Regel sinnlos ist. Sinn macht…

Die Zerstörung der Welt in schönen Fotos – Overdevelopment, Overpopulation, Overshoot

Es gibt ein neues Buch „Overdevelopment, Overpopulation, Overshoot (OVER)“ Das Spiel ist aus – the game is over. Das Buch zeigt die Zerstörung der Welt in schönen Fotos. Es war letztes Jahr eine Meldung wert, mehr nicht. Der Club of Rome hat schon 1980 und danach gezeigt, was passiert wenn nichts passiert. Und nun zeigt…

Unbeachtet und vergessen oder warum 90 Prozent der Wirklichkeit nicht fotografiert werden

Philip Blenkinsop hat darauf hingewiesen, daß Fotografen nicht zu den Wurzeln der Wirklichkeit gehen, wenn sie damit kein Geld verdienen können. Umgekehrt gehen sie dorthin wo sie Geld verdienen, in seinen Worten: „Photographer do not go to the sources, they look what can be sold.“ Einen anderen Aspekt für die blinden Flecke in der Dokumentarfotografie…

Zwischen Anti-Fotografie und Radical Art

Ich bin etwas hin- und hergerissen, weil es so viele Begriffe gibt. Aber ich will es versuchen. Vor fünf Jahren schrieb ich über Anti-Landschaften und die neue Naturfotografie. Neu war dabei vor allem, daß nicht nur die schönen Seiten aufgenommen wurden sondern die neue Wirklichkeit, also die unbeachteten und ausgeblendeten Teile unserer Wirklichkeit im Raum.…

Nick Brandt dokumentiert die Verstädterung in Afrika

Das Buch ist ein seltener Glücksfall und aktuell nicht in Deutschland erschienen. Eigentlich ist Nick Brandt bekannt für seine schönen monochromen Tier- und Landschaftsfotos aus Afrika. Nun hat er etwas gemacht, das so nicht wiederholbar ist. Er ist an die Orte seiner Fotos mit lebensgroßen Plakaten zurückgekehrt und zeigt dort, welche Tiere er damals fotografiert…

Naumburg an der Saale zwischen historischem Flair und DDR

Naumburg an der Saale ist eine kleine Stadt mit einer unerhört schönen deutschen Ausstrahlung, wenn man deutsches Flair in Geschichte und Gegenwart erleben will. Die Stadt hat Geschichte und Gegenwart. Ab 1993 besuchte ich die Stadt regelmäßig. Erst sah sie aus wie deutsche Stadtgeschichte im Dornröschenschlaf, dann wurde dort der Kern des deutschen öffentlichen Raums…

Ostkreuz 25 Jahre

„Kurz nach dem Mauerfall lud die französische Regierung die interessantesten Künstler der in Auflösung begriffenen DDR nach Paris ein. So saßen im Frühjahr 1990 sieben ostdeutsche Fotografen in einem Markthallencafé und beschlossen die Gründung einer Agentur, um sich für die politischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Herausforderungen der neuen Zeit zu wappnen. Sie nannten sich »Ostkreuz« nach…

Der alternative Gebrauch der Dokumentarfotografie

In einem Essay über die Gebrauchsweisen der Fotografie (uses of Photography) beschreibt John Berger, wie die Fotografie heute zum Ersatz für ein Gedächtnis wird und damit die Bilder die Welt bestimmen, die wir sehen und wahrnehmen. Weil es aber sehr oft Bilder sind, die uns steuern sollen, ist das Ergebnis ein kapitalistischer und kapitalisierter Blick…

Nick Hedges, Shelter und die Dokumentarfotografie

Können Sie sich vorstellen, daß die Bundesregierung einen oder mehrere Fotografen beauftragt, die mehrere Jahre durch Deutschland reisen  und die Armut der Bevölkerung dokumentieren? Das wäre der Job für mich, wenn ich nach zehn Jahren Hartz 4 die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung dokumentieren könnte, um ein Bewußtsein für Veränderungen zu schaffen. In den USA…

Fotografieren auf Demonstrationen im Zeitalter von Facebook und Twitter – jeder ist ein Fotograf

Jeder ist heute Fotograf. Ich habe noch nie zuvor jenseits der Journalisten so viele Menschen gesehen, die mit technischen Geräten Fotos und Videos machten. Dieser Artikel ist die Fortsetzung einiger Berichte aus dem praktischen Leben mit der Fotografie u.a.: Fotografieren auf Demonstrationen – ein Praxiskurs  Auf der Demo – wie viel Kamera braucht ein Reporter?…

Geschützt: Konfrontation mit Kinderfotos – soziale Gebrauchsweisen der Fotografie und Psychologie – ein Praxisbeispiel

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Hallo Du – hier bin Ich! – Deine Kinderfotos oder wenn du dir im Bild begegnest

  Fotografie und Psychoanalyse – Kinderfotos als Erinnerungshilfe „Manche Patienten sind vollkommen erstaunt, wenn ich als Analytiker frage: ?Wollen oder können Sie nicht einmal Kinderfotos mitbringen?“ So beginnt ein Artikel von Herrn Tilman Moser, der im Deutschen Ärzteblatt publiziert wurde. Die Überschrift lautet „Anstrengende Wiederbegegnung“. „Einige sagen: ?Da will ich gar nicht hingucken, ich ertrage…

Dokumentarfotografie und Sozialkritik – es kommt auf den Rahmen an

Unangenehme Wahrheiten Wer die Tafeln unterstützt, der unterstützt das Unrechtssystem von Hartz 4. Die Stabilisierung führt paradoxerweise dazu, daß sich nichts ändert. Wenn es nicht nur anders sondern besser werden soll, dann muß man anders vorgehen. Wir müssen lernen neu zu sehen und zu denken, wenn wir was verändern wollen. Wir müssen aber nicht das…

„Wir“ sind dabei – Digitalkameras als Ausdruck von sozialen Klassen und Klassenbewußtsein – eine Skizze einer Skizze …

Dieser Artikel schreibt über eine vergangene Zeit und die neue Gegenwart. Es ist ein Versuch  von der Vergangenheit zur Gegenwart zu kommen mit meinem deutschen Blick.   Das Wir-Gefühl als Lebenszusammenhang Früher gehörte man zu einer Klasse, wenn man ein Wir-Gefühl hatte. Das ?Wir?, der ?proletarische Lebenszusammenhang? (R. Stumberger), zeigte sich in der gemeinsamen Wohnwelt,…

Linien sprechen – eine Fotoserie ohne Worte

Gerhard Paul schildert neben den Bilderfluten auch den parallelen Aufstieg der Piktogramme und der Schilder. Je komplexer die Welt desto aussagekräftiger und unverseller mußten Symbole und Piktogramme werden. Verkehrsschilder mussten genau so universell sein wie die Piktogramme auf den Handys. Das setzte sich fort bis in die Fotografie wie er sehr differenziert darstellt. Verkaufsfähige Fotos…

Bilderwelt – Bild der Welt

Wenn Sie ins Kaufland gehen (oder in einen anderen Laden) wonach entscheiden Sie dann, was sie kaufen? Fast jedes Produkt hat ein Produktbild. Das soll Sie zum Kaufen anregen. Bilder kann man kaufen, Bilderwelten kann man kaufen. Die Welt der Bilder ist eine Welt der Oberflächen. Das Sichtbare ist die Welt. Die Welt ist die…

Am Anfang war das Wort – Fotografie heute zwischen Plato, Sontag und mir

Wir sind noch in Platos Höhle: „Die Höhle versinnbildlicht die Welt, die sich den Sinnen darbietet, die normale Umgebung des Menschen, die man gewohnheitsmäßig mit der Gesamtheit des Existierenden gleichsetzt. Der Aufstieg ans Tageslicht entspricht dem Aufstieg der Seele von der Welt der vergänglichen Sinnesobjekte zur ?geistigen Stätte?, der intelligiblen Welt, in der sich das…

Das visuelle Zeitalter. Punkt und Pixel von Gerhard Paul

Gerhard Paul hat es geschafft.  Sein Buch zur visuellen Geschichtsschreibung ist wunderbar und großartig. Warum? Das Buch ist wunderbar, weil es sich einer Sprache bedient, die jeder verstehen kann ohne studiert zu haben und die dennoch fachlich angemessen ist. Und das Buch ist großartig, weil er einen großen Wurf machte und genau getroffen hat. Er…

Industriekultur und Fotografie oder wie Susan Sontag zu Leica kam

Wer Fotografie über Texte entdeckt hat schon Vorstellungen von Bildern in seinem Kopf und auch, welche er wo und wann und wie noch erstellen will. „Reisen wird zu einer Strategie, die darauf abzielt, möglichst viele Fotos zu machen. Allein schon das Hantieren mit der Kamera ist beruhigend und mildert das Gefühl der Desorientierung, das durch…

Warum die Fotografie der entscheidende Schlüssel ist, um die Gegenwart zu verstehen oder wenn aus Bildern Wirklichkeit wird

Bilder/Fotos können Waffen sein so wie hier zu sehen. Das ist eine Funktion von Fotos in sozialen Zusammenhängen. Das ist aber längst nicht alles. Manchmal ist der Blick einige Jahre zurück gut, um die aktuelle Situation klarer zu sehen. Es hat sich ja nichts geändert. Alle Konflikte von damals sind noch da. Der menschliche Charakter…